Internationales Symposiums EVS30 (Electrical Vehicle Systems) war vom 9.-11. Oktober in Stuttgart

Bild1: Eingang Messe Stuttgart

Die Stuttgarter Messe war vom 9.-11. Oktober Gastgeber des internationalen Symposiums EVS30 (Electrical Vehicle Systems). Gestartet im Jahr 1969 als rein akademisches Forum ist die EVS heute eine der größten Veranstaltungen rund um elektrische Antriebstechnologien, siehe Bild 1.

Über 8000 Besucher aus 50 Nationen, über 500 Vorträge und 350 Messestände in der begleitenden Fachausstellung (Bild 2) verdeutlichen die Dimension dieser Messe.  Die baden-württembergischen Fahrzeughersteller  Audi, Mercedes-Benz, und Porsche waren selbstverständlich vertreten, aufgefallen ist aber die Vielzahl der Vorträge und Messeaussteller rund um das Thema laden.  Ob Gleichstromladen über mobile Geräte  (Bild 3), kontaktlos (Bild 4), mit dem Chademostandard (Bild 5) oder im neuen Schnellladenetz (Bild 6) – die zweite Förderlinie der Bundesregierung strahlte auch auf der EVS30 aus.

Bild 2: Blick in die Messehalle

Spannend bleibt die Elektromobiltät mit bekannten und neuen Fahrzeugherstellern: Der Shooting Star StreetScooter der Nutzfahrzeugbranche war mit Fahrzeugen vertreten (Bild 7) wie auch Postförderfahrzeuge für die letzte Meile des Partnerlandes Niederlande (Bild 8). Nach Toyota werden auch Mercedes-Benz (Bild 9) und Audi mit dem A7 H-tron (Bild 10) ab 2018 auf unseren Straßen sichtbar werden – Elektromobilität und Wasserstofftechnologie werden als Plug-In Fuel Cell Technik in den neuen Fahrzeugen eins. Auch die Vereinsmitglieder ZEAG und Hochschule Heilbronn waren mit einem Posterbeitrag zum gemeinsamen Segwayprojekt vertreten.

Deutlich gab Prof. Zhou von der Tsinghua Universität Peking in seinem Vortrag die Richtung vor: Bis zum Jahr 2049 wird China zu einer führenden Produktionsmacht für Fahrzeuge entwickelt. Das Ziel ist realistisch, denn „In China things can change fast by taking approach of government + market + technology“ .

Einen Videoclip zur EVS30 finden Sie hier: https://vimeo.com/237693329

(Autor: Prof. Dr. Andreas Daberkow)

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Förderung E-Lastenräder

Nachhaltig mobil sein geht so einfach!

Machen Sie Ihre Organisation jetzt fit für die Zukunft. Mit einem Elektro-Lastenrad können Sie schwere oder unhandliche Gegenstände schnell, kostengünstig und umweltfreundlich transportieren und gleichzeitig einen Beitrag für ein gesundes, sauberes und lebenswertes Baden-Württemberg leisten. Das Verkehrsministerium unterstützt Sie dabei mit bis zu 4.000 € je E-Lastenrad.
Profitieren Sie jetzt von der Förderinitiative

Alle Informationen zum Förderprogramm und zum Antrag finden Sie hier

BMVI fördert Ausbau der Ladeinfrastruktur weiter (2. Call)

Private Investoren, Städte und Gemeinden können ab dem 14. September 2017 wieder Anträge auf Förderung für den Ladeinfrastrukturaufbau für E-Fahrzeuge stellen.

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert in einem zweiten Förderaufruf zur Förderrichtlinie „Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland“ die Errichtung von bis zu 12.000 Normal- und 1.000 Schnellladepunkten. Gewährt wird eine Investitionsbeihilfe von bis zu 40 Prozent der förderfähigen Kosten. Förderfähig sind dabei die Investitionen rund um die Hardware sowie die Netzanschlusskosten. Dafür werden vom BMVI rund 100 Millionen Euro bereitgestellt. Anträge können bis 30. Oktober 2017 eingereicht werden.

Sowohl in der Förderrichtlinie als auch im Förderaufruf sind Mindestanforderungen formuliert, die beim Aufbau von Ladeinfrastruktur berücksichtigt werden müssen.

Hier finden Sie alle Informationen

Nostalgie trifft Moderne – Autoschlepp mit einem Kia Soul EV

Nostalgie trifft Moderne oder was hat Holz mit Elektrizität gemeinsam ?

Da  Segelflugzeuge über keinen eigenen Antrieb verfügen, benötigen Sie aufgrund ihrer motorlosen Bauweise eine Starthilfe. Dies geschieht in den allermeisten Fällen durch den Start an einer Seilwinde oder hinter einem Motorflugzeug. Dadurch wird das Segelflugzeug auf eine gewisse Ausgangshöhe gebracht , bevor es dann selbständig weiterfliegen kann.

Letzte Kontrollen vor dem ersten Start

In den Anfangsjahren des Segelfluges gab es noch weitere Startarten, welche heute nur noch selten durchgeführt werden. Der Schwerpunkt der Ausbildung lag dabei in erster Linie auf dem effektiven und kostengünstigen Erlernen und Üben von Start und Landung. Eine dieser kaum noch praktizierten Startarten ist der Start mithilfe eines Kraftfahrzeuges in Fachkreisen als  Autoschlepp bekannt. Besonders geeignet erweist sich hierzu unser Schulgleiter SG 38 Konstruktionsjahr 1938, bis auf wenige Metallteile ganz aus Holz hergestellt. Hierbei wird das Flugzeug über ein ca. 100m langes Schleppseil mit einer speziellen Vorrichtung mit dem Schleppfahrzeug verbunden.

Beim Schlepp mit einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor entstand durch den Ruck beim Hochschalten des Getriebes besonders in der Anfangsphase manchmal ein schwer zu beherrschender Zustand.

Als zufriedener und stolzer E-Auto Besitzer kam ich (Reinhard Stiefel – Eppingen) mit seinem Partner Mario Selss (Fürstenfeldbruck) auf die Idee, den Autoschlepp mit einem Kia Soul EV zu wagen.

Bei den insgesamt 5 Schlepps kamen die Vorteile des Elektroantriebes voll zur Geltung. Die starke und  gleichmäßige Beschleunigung bis zum Abheben des Flugzeuges ergab für den Piloten ein äußerst angenehmes Gefühl. Mit einer Geschwindigkeit von 75 km/h konnten Höhen von ca. 50m problemlos erreicht werden. Kurz vor Ende der Asphaltpiste hat dann der Pilot die Schleppverbindung über die an Flugzeug vorhandene Kupplung gelöst und ist wie vorgesehen auf der Graspiste gelandet.  Bei diesen 5 Starts verringerte  sich die am E-Auto angezeigte Restreichweite um rund 30km. Abzüglich von 5 km die für das Zurückfahren an die Startstelle konnten wir einen Energieverbrauch von Netto 4 Kilowattstunden rechnerisch ermitteln. Unter den neugierigen Blicken etlicher Zuschauer konnte ein weiterer Beweis zur Effektivität und der daraus resultierenden Alltagstauglichkeit von E-Autos erbracht werden.

Ebenfalls mit Interesse verfolgten die Studenten der Akademischen Fliegergruppen Deutschlands unsere Versuche, welche gerade ihr alljährliches Sommertreffen in Aalen-Elchingen abhielten,

Schleppseil vom Piloten ausgelöst -kurz vor der Landung

Mit dem Betrieb und den Erhalt alter Segelflugzeuge kümmern sich im Traditionsland des Segelfluges einige Vereine bzw. Gruppierungen. Zu Ihnen gehören auch Mario Selss als Besitzer von 5 Segelflug-Oldtimern mit seinem Partner Reinhard Stiefel.

Zusammen mit einigen Helfern sind sie mit ihren Oldtimervorführungen auf Flugtagen in Deutschland und Österreich stets eine Bereicherung. Weitere Vorführungen mit dem Elektrofahrzeug  werden folgen auch um für mehr Akzeptanz in der Öffentlichkeit zu werben.

Interessenten können uns nach gerne in Aalen-Elchingen besuchen. Ein Mitflug in einem unserer Doppelsitzerflugzeuge Kranich III Baujahr 1953 bzw. Musger MG 19 Baujahr 1954 sowie Slingsby T21 Baujahr 1959 ist gegen geringe Unkostenbeteiligung möglich.

http://www.oldtimersegelflug-marioselss.de

Technische Daten meines KIA Soul EV :

  • Akkukapazität 27 kWh
  • Leistung 81 kW/110 PS
  • Drehmoment 285 Nm
  • Beschleunigung 0-100km/h 11 Sec.
  • Reichweite Sommer/Winter 180/150 km
  • Baujahr 2016
  • Gefahrene Km 24.000

Der Beitrag wurde von unserem Mitglied Reinhard Stiefel verfasst!

Alle Bilder stammen von Peter M.Dresen Aalen und Reinhard Stiefel Eppingen

   

Weltweit größte Stromtankstelle an der A8 geplant

Automobilzulieferer Sortimo will in Zusmarshausen an der A8 einen Innovationspark für Elektromobilität errichten. Neben Raststätte und Campus soll die größte Elektroladestation der Welt entstehen.

Innovationspark Zusmarshausen nennt Automobilzuliefer Sortimo sein aktuelles Projekt: In dem schwäbischen Ort sollen sich künftig Infrastruktur für Elektromobilität mit nachhaltig regionalem Energiemanagement und digitalem Einkaufs- und Arbeitserlebnis vereinen. Sogar Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt stattete Zusmarshausen einen Besuch ab, als das Unternehmen seine Pläne vorstellte: 2018 soll direkt an der A8 die weltweit größte Elektroladestation entstehen. In der finalen Projektstufe soll Reisenden an der Autobahnausfahrt eine E-Tankstelle mit Rast-, Erholungs-, Einkaufs-, Arbeits- und Parkmöglichkeit zur Verfügung stehen – mit insgesamt 144 Ladesäulen der Firma eLoaded. Ein Elektromobilitätscampus soll 24 Supra-Schnelllader (bis 350 kW DC) für Durchreisende zur Verfügung stellen, die weiteren 120 Schnelllader (bis 50kW DC) sollen hauptsächlich der terminierten Versorgung von Pendlern oder Parkenden dienen.

Regionalen Photovoltaik-Strom optimal nutzen

Das Unternehmen plant, dass die Kunden der Schnelllader einen Zeitpunkt angeben sollen, zu dem das Fahrzeug wieder abgeholt wird. In dem zur Verfügung stehenden Zeitraum sollen die Fahrzeuge dann so geladen werden, dass die regionale und regenerativ erzeugte Energie optimal genutzt werden kann: Umliegende Unternehmen und Haushalte können laut Sortimo ihren überschüssigen Photovoltaik-Strom im Innovationspark speichern, er soll dann entweder in der E-Tankstelle genutzt werden oder bei Bedarf zurück an die Unternehmen und Haushalte fließen. Sowohl die Schnellladestationen als auch die Supra-Lader sollen zudem in das thermische Stationsmanagement des Innovationsparks integriert werden, um deren Abwärme zur Versorgung der Gebäude einzusetzen.

Die Nutzung der Elektro-Ladeinfrastruktur will das Unternehmen per App zugänglich machen. Diese App könne entweder vom Smartphone aus oder zukünftig über Apple CarPlay oder Android Auto im Fahrzeug genutzt werden. Nach einer einmaligen Registrierung mit Hinterlegung der Fahrzeugdaten werde der Nutzer über eine Nummernschilderkennung erfasst und der passenden Ladesäule zugewiesen. Im Vorfeld könne der Nutzer angeben, welche Art der Beladung er wünscht; die Ladesäulen seien zu fahrzeugspezifischen Ladevorgängen in der Lage. Zudem soll die App den Kunden den Zutritt zu bestimmten Bereichen gewähren, beispielsweise den Waschräumen oder gebuchten Besprechungsräumen. Denn in dem Innovationspark sollen dem Unternehmen zufolge weitere digital buchbare Dienstleistungen möglich sein: Charge & Work, also Besprechungen oder Konferenzen während der Ladezeit, sowie Charge & Carry, wobei Kunden während des Ladens online vorbestellte Einkäufe abholen können. Laut Sortimo beruht das Konzept darauf, „dass die Ladezeiten für die Nutzer so wertschöpfend wie möglich verbracht werden – ganz egal, ob es sich dabei nur um wenige Minuten oder aber mehrere Stunden handelt.“

(Quelle: pv-magazine.de – PETRA HANNEN)

Saubere Mobilität – Chance für den Industriestandort Deutschland

„Die aktuelle Aufarbeitung der Abgasproblematik von Kraftfahrzeugen mit Dieselmotoren ist notwendig, fokussiert aber auf die Vergangenheit. Umso wichtiger ist der Blick nach vorne und die Sicherstellung, dass endlich innovative, abgasfreie Mobilitätskonzepte umgesetzt werden“, sagt Dr. Peter Röttgen, Geschäftsführer des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). Es gehe dabei nicht nur um die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Automobilsektors, sondern auch um die Verknüpfung mit der Energiewirtschaft.
Beispielsweise können eine Million Elektrofahrzeuge gemeinsam einen großen Energiespeicher bilden, der zum Ausgleich volatiler Erzeugung von Strom aus Wind und Sonne genutzt wird. Dadurch könne Erneuerbare Energie besser integriert, die Emissionssituation insbesondere in Städten deutlich verbessert und die Elektromobilität preiswerter werden. Gesteuertes Laden und künftig auch die Nutzung der Fahrzeugbatterie für Dienstleistungen im Energiesystem werden sich finanziell rechnen und durch Komfortvorgaben der Fahrzeughalter bestimmt, erläutert Röttgen.

„Automobilindustrie und Energiewirtschaft sind interessiert, stehen jedoch seit Jahren vor dem Henne–Ei–Problem, weil das Eine nicht kommt, wenn das Andere nicht da ist.“ Daher benötige die Industrie klare Rahmenbedingungen, auf die sie ihre Investitionsentscheidungen ausrichten kann. Erfreulicher Weise setze sich inzwischen das Verständnis durch, dass in der modernen Industriegesellschaft die Energieversorgung viel enger mit Haushalten und Industrie vernetzt sein muss. „Dabei darf die Mobilität nicht außen vor bleiben.“

Mit Strom aus Erneuerbaren Energien, mit Biogas und Windgas (Wasserstoff) sowie mit Biokraftstoffen werde emissionsfreie Mobilität den verschiedenen Nutzungsansprüchen gerecht. „In der Übergangszeit bestimmt der Anteil Erneuerbarer Energie, wie emissionsfrei tatsächlich gefahren wird, und dieser muss deshalb engagiert vergrößert werden.“ Der BEE schlägt daher vor, dass in absehbarer Zeit sämtliche neu zugelassenen Fahrzeuge CO2-frei oder CO2-neutral betrieben werden. Das sei ein maßgeblicher Beitrag zur Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens und des nationalen Klimaschutzplanes 2050. „Spätere Generationen werden sich wundern, dass man Anfang des 21. Jahrhunderts in den Städten im Abgas hunderttausender Fahrzeuge gelebt hat.“

(Quelle: Bundesverband Erneuerbare Energien e.V.)

Wasserstoff-Infrastruktur – Standortaufruf Nr. 2!

H2 MOBILITY startet in diesem Jahr den Standortaufruf 2! Gesucht werden verbindliche Konzepte und Akteure, die alleine oder im Verbund mindestens 15 Brennstoffzellen-Fahrzeuge (700 bar) in ihrer Region einsetzen. In den Regionen mit den meisten Wasserstoff-Fahrzeugen bis Anfang 2019 wird H2 MOBILITY eine Wasserstoff-Station bauen. Der Aufruf richtet sich an Initiativen, Unternehmen, Pioniere und Weichensteller, für die Wasserstoff-Autos eine Option sind und die ihren Fuhrpark entcarbonisieren wollen. Einsendeschluss für die Bewerbung ist der 08.09.2017.

Den ersten Standortaufruf hat Halle (Saale) für sich entscheiden können. Ein Konsortium aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen der Saalestadt hat sich gegen fast 30 Mitbewerber mit einem durchdachten, verbindlichen Konzept durchgesetzt. Der große Erfolg hat H2 MOBILITY dazu bewogen in diesem zweiten Aufruf gleich mehrere Stationen zu vergeben. Mitmachen lohnt sich!

Zum Bewerbungsformular 

Basiswissen zum Thema Wasserstoff

Deutsche Post DHL Group und Ford stellen E-Transporter StreetScooter WORK XL vor

Noch in diesem Jahr sollen rund 150 Vorserienfahrzeuge des Transporters im StreetScooter-Werk in Aachen produziert werden und bei Deutsche Post DHL in der Paketzustellung zum Einsatz kommen. (Foto: dpdhl.com)

  • 150 Vorserienfahrzeuge kommen bis Ende 2017 in der Paketzustellung zum Einsatz
  • Deutsche Post DHL und Ford Vorreiter in der Elektromobilität in Deutschland

Köln, 16. August 2017: Die Deutsche Post DHL Group und Ford haben heute in Köln ihren gemeinsam produzierten E-Transporter vorgestellt. Basis des Fahrzeugs, das unter dem Namen „StreetScooter WORK XL“ eingeführt wird, ist ein Ford Transit Fahrgestell, das mit einem batterieelektrischen Antriebsstrang und einem Karosserieaufbau nach Vorgaben von Deutsche Post DHL ausgestattet wird. Noch in diesem Jahr sollen rund 150 Vorserienfahrzeuge des Transporters im StreetScooter-Werk in Aachen produziert werden und bei Deutsche Post DHL in der Paketzustellung zum Einsatz kommen. Bis Ende 2018 planen beide Unternehmen derzeit, 2.500 Fahrzeuge dieses Modells zu produzieren. Perspektivisch ist auch der Verkauf des WORK XL an Drittkunden vorgesehen, so wie dies auch bei den StreetScooter-Modellen Work und Work L praktiziert wird.

Pro Jahr und Fahrzeug können ca. 5 Tonnen CO2 und 1.900 Liter Diesel eingespart werden. Mit der geplanten Indienststellung von 2.500 Fahrzeugen könnten sich diese Einsparungen jedes Jahr auf 12.500 Tonnen CO2 und 4,75 Millionen Liter Dieselkraftstoff summieren.

Auch im Landkreis Heilbronn sind die SreetScooter-Fahrzeuge zu sehen – hier in Ellhofen. (Foto: M.Groß)

Dazu erklärt Jürgen Gerdes, Konzernvorstand Post – eCommerce – Parcel von Deutsche Post DHL Group: „Das neue Modell StreetScooter WORK XL erweitert unsere E-Flotte für den Nutzfahrzeugbereich. Es ist das optimale Fahrzeug für die Paketzustellung in Großstädten und Ballungsräumen und wird uns in die Lage versetzen, die wachsenden Paketmengen noch umweltfreundlicher – nämlich schadstofffrei – und leiser zu bewältigen. Zugleich untermauern wir mit unserem Engagement unseren Anspruch, Marktführer in der grünen Logistik zu sein.“

Steven Armstrong, Group Vice President and President Europe, Middle East and Africa, Ford Motor Company, kommentiert: „Wir sind wirklich stolz auf dieses ambitionierte Projekt und die starke Partnerschaft mit der Deutsche Post DHL Group und StreetScooter. Dieses Gemeinschaftsprojekt wird Europas größter Produzent von emissionsfreien, mittelgroßen E- Transportern sein, und es kommt genau zur richtigen Zeit. Busse, Autos und natürlich Lieferfahrzeuge spielen eine wesentliche Rolle in unserem Leben, aber wir müssen Wege finden, sie noch sauberer zu machen. Dieses Projekt ist ein großer Schritt auf diesem Weg.“

Der elektrisch betriebene Transporter wird ein Ladevolumen von 20 Kubikmetern haben und Platz für über 200 Pakete bieten. Der Work XL verfügt über ein modulares Batteriesystem mit 30 bis 90 kWh, das Reichweiten zwischen 80 und 200 km ermöglicht.

Der WORK XL unterscheidet sich nicht nur in puncto Größe und Reichweiten von seinen „Geschwistern“ WORK (4 Kubikmeter Ladevolumen) und WORK L (8 Kubikmeter Ladevolumen), sondern auch in baulicher Hinsicht: Der mit Regalen versehene Laderaum ist vom Fahrerhaus begehbar. Beladen werden kann das Fahrzeug über die Heckklappe und eine Schiebetür an der rechten Seite. Durch die Ladeleistung von bis zu 22 Kilowatt beträgt die Ladedauer durchschnittlich drei Stunden.

Neben dem neuen Modell WORK XL sind bei Deutsche Post DHL über 3.000 E-Fahrzeuge des Typs StreetScooter WORK und WORK L sowie rund 10.500 Pedelecs im Einsatz. Dies macht den Konzern zum Betreiber der größten E-Flotte in Deutschland.

Weitere Informationen:

Factsheet zum StreetScooter WORK XL

(Quelle: www.dpdhl.com)

Elektromobilität: Masterplan für Schnelllade-Tankstellen

Tool für bedarfsgerechten Ausbau der Schnellladeinfrastruktur / Planungsinstrument zur Bewertung von Standorten für Schnellladesäulen in der Region Stuttgart

Die täglichen Ladevorgänge von Elektrofahrzeugen ortsaufgelöst prognostiziert das Planungsinstrument für den Ausbau der Ladeinfrastruktur in der Region Stuttgart. (Grafik: KIT)

Ein bedarfsgerechtes Netz an Ladesäulen ist ein wichtiger Schlüssel für die Akzeptanz von Elektromobilität. Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie und des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI haben für die Region Stuttgart ein Geoinformations-Tool für die Analyse von Standorten für Schnellladestationen entwickelt. Das Planungswerkzeug berücksichtigt unter anderem die Erreichbarkeit der Stationen, prognostiziert den Ladebedarf und lässt sich an unterschiedliche Rahmenbedingungen anpassen.

Der „Masterplan Schnellladeinfrastuktur Region Stuttgart“ spielt verschiedene Fragestellungen und Szenarien für die rund 3.600 Quadratkilometer große Region Stuttgart durch: Wie hoch ist der Bedarf an öffentlich zugänglichen Schnellladestationen für welche Anzahl von Elektroautos? Wie viele Standorte werden benötigt, wenn sie von jedem Punkt der Region aus innerhalb einer bestimmten Fahrtzeit erreichbar sein sollen? Wie viele Ladevorgänge pro Tag sind bei welcher Anzahl von Elektrofahrzeugen zu erwarten, und wie viel Energie wird je Ladevorgang abgegeben? So werden zum Beispiel 58 Ladestationen benötigt, wenn sie jeweils innerhalb von zehn Autofahrminuten erreichbar sein sollen, und 218 für eine Erreichbarkeit innerhalb von fünf Minuten. Das Bewertungsinstrument haben die Forscher des Instituts für Verkehrswesen am KIT und des Fraunhofer ISI im Auftrag des Verbands Region Stuttgart erarbeitet.

Eine ausreichende, öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge ist eine wesentliche Voraussetzung für die Alltagstauglichkeit und Akzeptanz von Elektrofahrzeugen. Schnellladestationen mit einer Ladeleistung von circa 50 kW ermöglichen es, den Fahrzeugakku innerhalb von knapp 20 Minuten soweit aufzuladen, dass das Elektroauto eine Strecke von rund 100 Kilometer zurücklegen kann. An den bislang im öffentlichen Raum zumeist üblichen 22-kW-Ladesäulen dauert der Ladevorgang länger. „Außerhalb von Autobahnen finden sich bislang allerdings kaum Schnellladestationen“, sagt Dr. Martin Kagerbauer vom Institut für Verkehrswesen am KIT. Das von den Wissenschaftlern entwickelte Planungsinstrument unterstützt die Kommunen und mögliche Investoren darin, geeignete Standorte für den Ausbau der Schnellladeinfrastruktur in der Region Stuttgart zu finden. Der Masterplan Schnellladeinfrastruktur berücksichtigt unter anderem die Zahl der in der Region bereits vorhandenen Ladesäulen, stark besuchte Punkte wie Museen, Einkaufszentren oder Restaurants sowie die Anbindung an das Stromnetz und die zu erwartende Wirtschaftlichkeit. Dr. Patrick Plötz vom Fraunhofer ISI betont: „Bei gut ausgelasteten Standorten ist in wenigen Jahren ein wirtschaftlicher Betrieb möglich. Die dafür notwendige Anbindung der Ladesäulen an das Mittelspannungsnetz ist jedoch sehr komplex und von vielen lokalen Faktoren abhängig, hier müssen konkrete Lösungen gefunden werden.“

Für die Erstellung des Masterplans haben Forscher des KIT Daten des von ihnen entwickelten mikroskopischen multi-agentengestützten Verkehrsnachfragemodells mobiTopp zugrunde gelegt. Das Modell bildet in einem Simulationszeitraum von einer Woche die Mobilität aller Einwohner der Region Stuttgart mit allen zurückgelegten Wegen, Zielen und Verkehrsmitteln ab, zum Beispiel die regelmäßige Nutzung bestimmter Verkehrsmittel oder das routinemäßige Aufsuchen bestimmter Ziele. Die Verkehrsnachfragesimulation, die im Auftrag des Verbands Region Stuttgart erstellt worden ist, beinhaltet rund 50 Millionen zurückgelegte Wege je Woche mit allen Verkehrsmitteln und spiegelt das vollständige Mobilitätsprofil der Region Stuttgart wider. Neben den Verkehrsmitteln Rad, Pkw und öffentlicher Verkehr wurde im Schaufenster Projekt „LivingLab BWe mobil“ Elektromobilität in die Modellierung integriert. Zudem flossen auch weitere Pilot- und Forschungsprojekte des Bundes und des Landes Baden-Württemberg in die Berechnungen ein. „Der Masterplan ist durch die zugrundeliegenden Daten speziell auf die Region Stuttgart zugeschnitten, die Methodik ist jedoch auf andere Regionen übertragbar“, betont Kagerbauer. Der Verkehrsplaner erwartet für die kommenden fünf bis zehn Jahre einen signifikanten Zuwachs an Elektrofahrzeugen. „Ich nehme wahr, dass die Einstellung der Menschen sich zugunsten der E-Mobilität ändert“, sagt Kagerbauer. Umweltaspekte spielten dabei ebenso eine Rolle wie die Tatsache, dass die technischen Entwicklungen voranschreiten. Der Ausbau eines flächendeckenden Netzes von Ladesäulen im Land gehört auch zu den Zielen der aktuellen „Landesinitiative Elektromobilität III“, die Baden-Württemberg in Deutschland zur Leitregion für Elektromobilität machen soll.

Weitere Informationen:

https://www.ifv.kit.edu/forschungsprojekte_797.php 

(Quelle: KIT.edu)

Das Auto als kollektive Idee – EDAG zeigt auf der IAA die Zukunft des Engineerings

Wiesbaden/Fulda
Wenn auf der diesjährigen IAA Aussteller aus aller Welt ihre neuesten Modelle und Entwicklungen präsentieren, wird beim Engineering-Spezialisten EDAG der Stand vorerst leer bleiben. Kein Concept Car, keine neuen technischen Spielereien, nichts. Nur eine Bühne, die als Entwicklungslabor für Deutschlands vermutlich erstes Live-Engineering-Projekt dient. Die frischen Köpfe des weltweit größten unabhängigen Automobilentwicklers werden während der IAA-Messetage ein Fahrzeugkonzept live mit der Scrum-Methodik entwickeln und am Tag 12 als Weltpremiere präsentieren. Engineering 2.0 – agiler, schneller und effizienter. Dabei können die Besucher die EDAG-Entwicklungsspezialisten nicht nur live beobachten, sondern direkt vor Ort oder über Social-Media Kanäle interaktiv bei der Konzeptphase selbst mitwirken. Am letzten Messetag wird als Ergebnis dieses Experiments ein Konzept für schwarmintelligente Roboterfahrzeuge präsentiert werden, die autonom, elektrisch und vernetzt die Mobilität um eine neue Perspektive bereichern. Denn die Zukunft der automobilen Entwicklung liegt im kollektiv-vernetzten Arbeiten – und das gilt bei EDAG nicht nur für die Entstehung, sondern auch für das Produkt.

Autonomes Fahren weiter gedacht

Wenn Autos gemeinsam besser denken und lenken: Das EDAG Projekt #collectivio

Die Idee einer Liveentwicklung unter Partizipation der Zuschauer vor Ort und im Internet ist eigentlich schon revolutionär genug. Doch EDAG will mit dem folgerichtig #collectivio genannten Projekt auch zeigen, dass das autonome Fahren weiter gedacht werden kann. Denn warum sollten Fahrzeuge nur autonom fahren, wenn sie doch im Kollektiv mehr leisten können? Dass ein selbsttätiges Fahrzeug letztlich zum persönlichen Assistenten geeignet ist und sich neben dem Transport des Fahrgastes auch um die Organisation des Tagesablaufs und ähnliche Dinge kümmern kann, liegt im Zuge der Vernetzung nahe. Wenn aber Mobilität bald wichtiger als Besitz ist, könnte eine ganze Flotte an Fahrzeugen weitaus mehr für den mobilen Menschen leisten, als ein einzelnes Auto. Ob punktgenauer, immer verfügbarer Transport durch intelligentes Car-Sharing, erweiterter Nutzen durch Aufgabenteilung beim Waren- und Personenverkehr oder garantierte Intermodalität, egal an welchem Ort: Die Vernetzung von Fahrzeugen zum Schwarm könnte all das ermöglichen, was wir uns von Mobilität der Zukunft wünschen und erwarten. Nämlich die Entlastung des Verkehrs, die effizientere Nutzung von Ressourcen und den Gewinn von Raum, Zeit und Komfort für alle. Denn ein Verkehrsszenario, dass als Kollektiv für den Menschen rund um die Uhr im Dienst ist, schafft Raum – nicht nur in den heute noch vollgeparkten Städten.

Entwicklung von und für Menschen

Auch wenn die grobe Zielrichtung für das EDAG Projekt #collectivio bereits vorgegeben ist, darf man auf die konkrete Umsetzung gespannt sein. Wie eine Flotte schwarmintelligenter Fahrzeuge genau aussehen wird, werden die EDAG-Spezialisten aus sechs unterschiedlichen Fachbereichen an den 12 Messetagen gemeinsam erarbeiten. Was dabei wirklich wichtig ist, entscheiden allerdings nicht die Ingenieure, sondern die Menschen, die bestenfalls in Zukunft mit     #collectivio unterwegs sind. Über die EDAG-Social Media-Kanäle dürfen Interessierte während der 12-tätigen Konzeptphase ihre Anforderungen, Ideen und Wünsche an die Entwickler senden, und sich somit aktiv in die Entwicklung einbringen. Der Hashtag „#collectivio“ dient dabei als Ideenpool für die Ingenieure – alle Einreichungen, Kommentare und Beiträge werden live auf eine Social Media-Wall übertragen und von den Spezialisten bewertet und bestenfalls mit eingearbeitet. Damit löst sich EDAG von einem konventionell starren Lastenheft und einem Entwicklungsprozess, der auf einer Einbahnstraße ein Fahrzeugkonzept zum fertigen Produkt führt. Am Ende des Live-Engineering-Projekts auf der IAA wird neben dem ausgearbeiteten Fahrzeug- und Mobilitätskonzepts ein generativ gefertigtes Maßstabs-Designmodell zu sehen sein, dass die Idee sichtbar zum Leben erweckt.

Engineering 2.0: Scrum-schnell

Die digitale Welt dreht sich auch im Fahrzeug immer schneller. Auch das Produkt „Automobil“ muss sich mit mehr Geschwindigkeit an neue Mobilitäts- und Kundenwünsche anpassen. Andere Branchen setzen hier die Benchmarks, die der Kunde auch von der Automobilindustrie erwartet. Wenn wir heute ein künftiges Fahrzeugmodell definieren und in drei Jahren auf den Markt bringen, hat sich die Welt bereits mehrfach weitergedreht.

Für wirklich neue Mobilitätskonzepte bedarf es auch neuer Werkzeuge, neuer Denkweisen und Herangehensweisen im Engineering.

Dass die Spezialisten von EDAG flexibel und spontan auf den Zuschauerinput reagieren können und überhaupt in der Lage sind, so schnell Ergebnisse zu liefern, liegt vor allem an der Arbeitsmethode SCRUM, die eigentlich aus der Softwarewelt stammt. Dank SCRUM können Unternehmen heute in immer schnelleren Zyklen Produkte entwickeln.

Allerdings wurde diese Methode im klassischen Automobilentwicklungsprozess bisher weniger beachtet, unter anderem auch, weil die Denk- und Prozessmuster dieser Branche aktuell noch eher starr sind.

„Auch das Engineering muss die Sprache des Aufbruchs sprechen. Wir wollen den Entwicklungsprozess mehrdimensionaler, flexibler und schneller gestalten, um das gebotene Tempo zu gewährleisten. In Frankfurt geben wir einen Einblick, wie wir ein „Engineering 2.0“ mit mehr Reaktionsgeschwindigkeit gestalten können.“, erläutert

Jörg Ohlsen, CEO der EDAG Engineering GmbH.

SCRUM beschreibt einen agilen Prozess, bei dem das Team in kurzen Abständen (meist täglich) zusammen kommt, den Arbeitsfortschritt bespricht und sich austauscht. Auch die Kommunikation mit dem Kunden erfolgt schneller; neue Anforderungen und Kundenwünsche werden in kürzeren Abständen aufgenommen, in kleine Arbeitspakete – sogenannte Sprints – zusammengefasst, priorisiert und eingearbeitet. Gerade in der Konzeptphase für ein radikal neues Fahrzeug- und Mobilitätskonzept wie #collectivio, das vor allem auf den unmittelbaren Input der späteren Nutzer angewiesen ist, ist SCRUM genau der richtige Ansatz, um zu zeigen, wie auch der Engineering-Prozess in Zukunft besser werden kann. Und genau das wird auf dem EDAG-Messestand in Frankfurt live präsentiert werden.

Das EDAG SCRUM Team

Auf dem SCRUM Spielfeld werden EDAG Spezialisten der Disziplinen Design, Architektur/Package, HMI-, VR-, App-Entwicklung und Business Cases als gemeinsames Engineering-Team auflaufen. Das Design-Team wird die Form und Oberfläche entwerfen und zeigen, wieviel vom klassischen Auto für ein Schwarmfahrzeug sichtbar bleiben muss oder ob verschiedene Fahrzeugklassen und Ausbaustufen benötigt werden. Das Team „Architektur/Package“ stellt die Entwicklung einer skalierbaren E-Plattform in den Vordergrund ihrer Projektarbeit und beantwortet die Frage, was Antrieb und Auto eigentlich für den Fahrer leisten müssen.

Ein wesentlicher Aspekt im Projekt #collectivio ist das Themenfeld HMI im In-und Exterieur. Wollen wir überhaupt autonom fahren und wenn ja, sind im Betrieb verschiedene Fahrmodi gewünscht? Cruisen oder einfach nur schnell zu einem Termin kommen? Diese Fragen werden live diskutiert und müssen für die Entwicklung beantwortet werden – ganz im Sinne eines lebendigen Lastenheftes. Damit die Komplexität des autonomen Fahrens sichtbar wird, programmiert das EDAG Team auf dem Messestand ein Modellfahrzeug, das autonom Manöver auf einem Parcours abfahren wird und immer komplexer werdende Aufgaben bewältigen muss.

Mit dem autonomem Fahren geht einher, dass ein Fahrzeug ein Vielfaches mehr an Daten verbeiten muss als heute. Hier sind die Grenzen der Fahrzeugelektrik/-elektronik fast schon ausgereizt und es bedarf neuer technologischer Impulse. Deshalb zeigt EDAG auf der IAA, wie Ethernet im Fahrzeug dabei helfen könnte, die fahrzeuginterne Datenverarbeitung wesentlich effektiver zu gestalten.

Das Team „Business Cases“ wird vor Ort Konzepte für Service-Angebote entwickeln, die während des Fahrens sinnvoll genutzt werden können und ganz nebenbei neue Geschäftsmodellen erschließen. Eine dieser Produktideen wird das Team APPs/VR live entwickeln und am Ende des Live-Engineering-Projekts auf dem IAA Messestand vorstellen.

#COLLECTIVIO – ein Konzept, das kollektiv bewegt

Das eigentliche Ziel von #collectivio ist es, zu zeigen, dass Mobilität in Zukunft nur gemeinsam besser werden kann. Ob bei der Entwicklung oder beim eigentlichen Produkt: erst die kollektive Beteiligung schafft den Mehrwert, der allen nützt. Daher kann jeder bei #collectivio mitmachen, der sich für Mobilität begeistert. Ideen und Kommentare, die mit dem Hashtag #collectivio über Facebook oder Twitter gepostet werden, landen direkt beim EDAG Scrum-Team auf der IAA und werden dort in die Live-Entwicklung einfließen. Der kollektive Input wird auf der Social Media Wall am EDAG-Stand sichtbar – und was die Entwickler daraus machen, können Besucher und Internetzuschauer auf dem EDAG-Messestand live begutachten.

„Gerade in der Konzeptphase eines solch radikal neuen Mobilitätskonzepts dürfen Entwickler sich nicht in einen Elfenbeinturm zurückziehen. Sie müssen ihren Radarbereich so groß wie möglich halten. Daher haben wir uns bewusst für einen

Co-Creation-Prozess entschieden, der den Charakter unseres neuen Engineering-Ansatzes unterstreicht“, erläutert Jörg Ohlsen.

„#collectivio“ – das vermutlich erste Live-Engineering- Projekt in der Geschichte des Automobils!

zur Internetseite: http://www.collectivio.de/

 

(Quelle: edag.de)